Verweis und Busse gegen Marius Müller

Der Disziplinarrichter im Spielbetriebswesen der Swiss Football League (SFL) spricht gegen den Torhüter des FC Luzern, Marius Müller, einen Verweis und eine Busse von 2'000 Franken wegen beleidigender Äusserung in einem Fernsehinterview aus.

Am 13. August 2022, nach der 1:4-Niederlage gegen den FC St.Gallen 1879, machte der Torhüter des FC Luzern, Marius Müller, in einem Fernsehinterview eine beleidigende Aussage. Der unabhängige Disziplinarrichter im Spielbetriebswesen der SFL bestraft den Deutschen nachträglich mit einem Verweis und einer Geldstrafe von 2'000 Franken.

«Unbedachte 
Aussage ohne konkrete Schmähungsabsicht»
«Beim vorliegenden Entscheid geht der Disziplinarrichter im Spielbetriebswesen davon aus, dass Marius Müller die Aussage unbedacht und ohne konkrete, subjektive Schmähungsabsicht homosexuellen Menschen gegenüber gemacht hat», erklärt der Richter in seiner ausführlichen Begründung, weshalb er auf eine Suspendierung verzichtet. «In Bezug auf den Strafrahmen ist anzumerken, dass sich die Aussage von Marius Müller weder gegen einen Schiedsrichter oder einen konkreten Spieler noch gegen die Zuschauer oder sonst eine konkrete Person im Stadion gerichtet hat. Vielmehr gab Marius Müller mit seiner Aussage seinem Frust über die aus seiner Sicht unzulängliche Verteidigungsarbeit seiner Mitspieler Ausdruck. Positiv berücksichtigt wird weiter der Umstand, dass sich Marius Müller nach dem Vorfall öffentlich entschuldigt hat und sein Fehlverhalten einsieht.»

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