Servette und Baden gewinnen Fair Play Trophy

  • Präsident Ligakomitee Philipp Studhalter und SFL CEO Claudius Schäfer überreichen Alain Moscatello (Servette FC) die Urkunde zum Sieger der Fair Play Trophy. (freshfocus)

  • Präsident Ligakomitee Philipp Studhalter und SFL CEO Claudius Schäfer überreichen Heinz Gassmann (FC Baden) die Urkunde zum Sieger der Fair Play Trophy. (freshfocus)

Der Servette FC und der FC Baden 1897 waren in der gerade zu Ende gegangenen Saison die fairsten Teams ihrer Meisterschaften. Die beiden Klubs gewannen die Fair Play Trophy und dürfen sich über ein Preisgeld in der Höhe von 50'000 Franken freuen.

Mit der Fair Play Trophy werden nach jeder Saison die Klubs der Credit Suisse Super League und der dieci Challenge League ausgezeichnet, die während der Meisterschaft die wenigsten Verwarnungen und Platzverweise kassiert haben. Die Rangliste wird anhand der Strafpunkte für Verwarnungen (1 Strafpunkt), Platzverweise nach zwei Gelben Karten (3 Strafpunkte) und direkte Ausschlüsse (5 Strafpunkte) erstellt.

Alle Strafpunkte werden zusammengezählt. Die fairsten Teams zeichnen sich durch eine möglichst geringe Gesamtzahl an Strafpunkten aus. Die Trophy ist in jeder Liga insgesamt mit 100'000 Franken dotiert: der Sieger erhält 50'000 Franken, der Zweite 30'000 Franken und der Dritte 20'000 Franken.

Servette wiederholt den Vorjahressieg in der CSSL
Der Servette FC beendete die Saison 2023/24 in der Credit Suisse Super League auf dem dritten Platz hinter Meister BSC Young Boys und Vizemeister FC Lugano. Dass erfolgreicher Fussball auch mit grosser Fairness einhergehen kann, bewiesen die Genfer in der Fair Play Trophy. Mit 83 Strafpunkten (61 Verwarnungen, 4 Gelb-Rote und 2 Rote Karten) in 38 Runden sicherten sich die Grenats den Titel des fairsten Teams und damit eine Siegprämie von 50'000 Franken.

Bereits im Vorjahr konnten die Genfer diese Wertung zu ihren Gunsten entscheiden. Zweiter wurde wie im Vorjahr der Schweizer Meister BSC Young Boys (91 Strafpunkte / 30'000 Franken), Dritter der FC Zürich (95 Punkte / 20'000 Franken).

» Fair Play Trophy CSSL


Absteiger Baden gewinnt in der DCL
In der zweithöchsten Liga hiess der Sieger der Fair Play Trophy nach 36 gespielten Runden FC Baden 1897. Der Absteiger aus der dieci Challenge League gewann die Wertung mit 79 Strafpunkten (68 Verwarnungen, 2 Gelb-Rote und 1 Rote Karte) und sicherte sich das Preisgeld von 50'000 Franken.

Hinter dem Aargauer Klub rangierten drei Klubs mit genau 85 Strafpunkten. Das Reglement der Fair Play Trophy der SFL sieht vor, dass bei Punktgleichheit der Klub mit den wenigsten Platzverweisen besser klassiert wird. So sicherte sich der FC Aarau mit nur einer Roten Karte den zweiten Platz und ein Preisgeld von 30'000 Franken, während der FC Sion mit drei Ausschlüssen den dritten Rang belegte (20'000 Franken). Nicht in die Top-3 schaffte es der FC Thun Berner Oberland mit vier Platzverweisen.

» Fair Play Trophy DCL


Das Diplom und den Check durften die Klubs bereits anlässlich der ausserordentlichen Generalversammlung der SFL vom 31. Mai 2024 in Empfang nehmen.

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