UEFA erhöht die Solidaritätszahlungen

Seit Jahren setzte sich die Swiss Football League auf europäischer Stufe für die Erhöhung der Solidaritätszahlungen für diejenigen Klubs ein, die nicht an den Gruppenphasen der europäischen Wettbewerbe teilnehmen. Mit Erfolg: die UEFA erhöht den Anteil der Ausschüttungen im kommenden Zyklus 2024-27 von 4 auf 7 Prozent.

Im Strategieprozess für die Jahre 2023-2027 definierte das Komitee der Swiss Football League (SFL) im letzten Jahr elf zentrale Bereiche, in denen sich die Liga in den nächsten fünf Jahren entwickeln soll. Einer dieser strategischen Bereiche im Strategie-Line-up ist der wirtschaftliche Erfolg. Für das Komitee ist klar: Die Klubs benötigen gleichmässige, wiederkehrende Einnahmen, um den laufenden Betrieb zu finanzieren und sich nachhaltig zu entwickeln.

Eine als konkretes Ziel formulierte Massnahme im Strategieprozess der SFL ist die Erhöhung der Solidaritätszahlungen der UEFA für diejenigen Klubs, die nicht an einer Gruppenphase eines europäischen Wettbewerbs teilnehmen. Mit diesen höheren Ausgleichszahlungen soll die Mehrheit der Klubs in den nationalen Wettbewerben zusätzlich finanziell entschädigt werden, um das Gleichgewicht (Competitive Balance) dieser lokalen Meisterschaften zu schützen.

«Unsere Bemühungen sind von Erfolg gekrönt»
«Als Vorstandsmitglied in der Vereinigung der europäischen Ligen, der European Leagues, kämpfte ich während vielen Jahren an vorderster Front für ein faireres Modell zur Verteilung der immer weiter steigenden Einnahmen der UEFA», erklärt Claudius Schäfer, CEO der SFL. «Ich freue mich nun sehr, dass unsere Bemühungen von Erfolg gekrönt sind, und die UEFA einer Erhöhung der Ausschüttungen von derzeit 4 auf zukünftig 7 Prozent der jährlichen Gesamteinnahmen aus den europäischen Wettbewerben im UEFA-Zyklus 2024-27 an die nicht teilnehmenden Klubs zugestimmt hat.»

In absoluten Zahlen bedeutet der Entscheid der UEFA, dass ab der kommenden Saison 2024/25 statt wie bisher 175 Mio. Euro neu – abhängig vom Erlös der UEFA – ein Gesamtbetrag von 308 Mio. Euro an die nicht an einer UEFA-Gruppenphase teilnehmenden Klubs ausgeschüttet wird. Diese markante Erhöhung der Solidaritätszahlungen wird die Wettbewerbsfähigkeit aller Klubs in Europa stärken und ihnen ermöglichen, noch intensiver in die Jugend- und Talentförderung zu investieren. Gleichzeitig hilft es den nationalen Ligen im Bestreben, die Klubs zusätzlich wirtschaftlich zu unterstützten und damit die Ausgeglichenheit ihrer Meisterschaften zu fördern.

«Dafür danken wir der UEFA ganz herzlich»
«Das ist ein grosser Erfolg für das gesamte System des europäischen Profifussballs. Gemeinsam mit Vertretern aus anderen Ligen ist es uns gelungen, den Kontinentalverband von unserer Idee zur stärkeren Unterstützung der Mehrheit unserer Klubs zu überzeugen. Für diesen wichtigen und verantwortungsvollen Schritt danken wir der UEFA ganz herzlich», sagt Claudius Schäfer.

» Medienmitteilung der UEFA

News

27.05.2024 - Zum ersten Mal in der Geschichte des Schweizer Fussballs verzeichneten die 22 Klubs der beiden höchsten Schweizer Ligen im Fussball über 3 Millionen verkaufte Tickets. Der Durchschnitt in der Credit Suisse...

27.05.2024 - Silvano Lombardo, Chief Sports Officer der Swiss Football League, stellt den neuen Modus der Credit Suisse Super League mit 12 Klubs vor. Im Interview beantwortet er die wichtigsten Fragen zum Ablauf der...

27.05.2024 - Die Swiss Football League (SFL) präsentiert ein Erklärvideo, das den Fans und allen Interessenten des Schweizer Klubfussballs zeigt, wer wir sind und was wir tun. Hier erfährst du Wissenswertes über die...

23.05.2024 - In der 37. Runde der Credit Suisse Super League wurde das Rennen um die nationale Meisterschaft und die europäischen Startplätze endgültig entschieden. Der BSC Young Boys krönte sich zum 17. Mal zum...

21.05.2024 - Die Berner Young Boys kürten sich am 37. Spieltag der Credit Suisse Super League offiziell zum Schweizer Meister. Zu Gast beim drittplatzierten Servette feierte YB dank Torschütze Mohamed Camara einen...

21.05.2024 - Nach einjähriger Abwesenheit kehrt der FC Sion in die Credit Suisse Super League zurück. Die Walliser gewannen in der 36. und letzten Runde mit 3:0 gegen Schaffhausen. Mit zwei Toren holte sich Dejan Sorgic...

17.05.2024 - Die Rekursinstanz für Lizenzen der Swiss Football League (SFL) erteilt dem FC Winterthur und dem FC Schaffhausen die erforderliche Spielberechtigung für die Saison 2024/25.

14.05.2024 - Die Swiss Football League (SFL) vergibt die nationalen Medienrechte an den Spielen der beiden höchsten Spielklassen im Schweizer Fussball für die nächsten fünf Jahre bis Ende der Saison 2029/30 an die blue...

08.05.2024 - Zum Saisonende stehen am 26. und 31. Mai 2024 die Barrage-Spiele zwischen dem 11. der Credit Suisse Super League und dem Zweitplatzierten der dieci Challenge League auf dem Programm. Hier sind die genauen...

22.04.2024 - Die Lizenzkommission der Swiss Football League (SFL) erteilt 20 aktuellen SFL-Klubs und 2 Aufstiegsaspiranten aus der Promotion League die Spielberechtigung für die kommende Saison. Dem FC Winterthur und dem...